Ortschaft Ovenhausen

Gemeinde

Ovenhausen, der schöne Stadtteil Höxters

Ovenhausen ist mit rund 1180 Einwohnern seit der kommunalen Neugliederung im Jahr 1970 ein Ortsteil der Stadt Höxter an der (Ober-)Weser. Der Name „Ovenhausen“ stammt aus sächsischer Zeit und dürfte auf den freien, sächsischen Edeling „Ovo“ zurückzuführen sein, der im Jahr 823 in einem Schenkungsregister des im Jahr zuvor gegründeten Klosters Corvey mehrmals als Zeuge genannt wird, so dass Ovenhausen soviel bedeutet wie „Haus des Ovo“. Ovenhausen, 7 km von der Kernstadt Höxter entfernt, liegt in einem langgestreckten außerordentlich reizvollen Tal (ca. 120 -150 m über NN) zwischen teils recht steil ansteigenden Bergen (300 – 350 m), deren Hänge und Kuppen, soweit nicht landwirtschaftlich genutzt, mit Laub- und Nadelwald bestanden sind. Ovenhausen wurde 1977 mit dem Prädikat „Bundesgolddorf‘ ausgezeichnet. Ausgestattet mit einem reichen dörflichen Vereins- und Gemeinschaftsleben und mit allen für die Größe des Ortes notwendigen Gemeinschaftseinrichtungen präsentiert sich das Ortsbild mit seinen sauberen Straßenzügen, mit reichem Blumenschmuck an den Häusern und in den Vorgärten, mit den noch zahlreich vorhandenen schönen, alten Fachwerkhäusern und Türgerichten mit ihren oft originellen Inschriften und mit mehreren künstlerisch recht wertvollen Bildstücken in einem gepflegten, freundlichen Zustand.

Näheres zum Kriegerdenkmal

Ein Schmuckstück des Dorfes ist die neue Kriegerehrung, die Heinrich Erlenkötter, Wiedenbrück zum großen Heimatfest des Jahres 1965 schuf. Sie besteht aus einer über 2 m hohen Bronzefigur des Auferstandenen Christus, der, von aller Erdenschwere und allem Erdenleid gelöst, zum Licht emporsteigt.Rundherum zu seinen Füßen sind auf vier liegenden Steinen aus grauem Lava-Basalt die Namen der Gefallenen beider Kriege verzeichnet, die durch ihn ihre eigene Auferstehung erwarten.Als Platz wurde die Ecke des Friedhofs gewählt, auf welche die Straße von Höxter gradlinig zuführt. Wenn schon von weitem her in der Straßenachse der massige Turm der neuen Kirche aufsteigt, dann erlebt der Näherkommende einen neuen starken Eindruck von dieser auf sieben Stufen erhöhten Christusfigur, die ihm die weit ausgestreckten Arme entgegenbreitet.